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Hallöle,

reißerischer Titel, ich weiß! Neben Coq-au-Vin und Grünem Hühnchen-Curry gibts nun ein Bolognese-Rezept von mir, das ich im Internet gefunden hab und das ich in etwas abgewandelter Form hier präsentieren möchte. Zum Titel: ich mein das ganz ernst! Diese Bolognese ist der Hammer!

Vorweg eine Warnung: sie ist nicht in mal eben einer Stunde gekocht sondern eher etwas für einen Tag, an dem man sonst nichts weiter vorhat. Aber der Aufwand lohnt sich!

Folgende Zutaten werden für 4 Personen benötigt:

  • 500 g Hackfleisch (vom Rind oder gemischt)
  • 3 Dosen Pizzatomaten
  • 50 g gewürfelter Schinken
  • ½ Tube Tomatenmark
  • ¼ Liter trockener Rotwein
  • ¼ Liter Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 3 – 4 mittelgroße Möhren
  • 1 – 2 Zwiebeln
  • 10 EL Milch
  • 3 Zehen Knoblauch
  • etwas Pfeffer
  • etwas (Meer-)Salz
  • Thymian, getrocknet / gerebelt
  • Oregano, getrocknet
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Nudeln nach Belieben


  • Zubereitung:
    Zunächst Sellerie, Möhren, Zwiebeln und putzen und fein würfeln. Knoblach von der Haut entfernen und ebenfalls klein würfeln.

    Schinkenwürfel zusammen mit Sellerie, Zwiebeln und Möhren im Olivenöl leicht bräunen; Knoblauch hinzugeben und kurz mitbräunen. Nun das Gemüse herausnehmen und zur Seite stellen.

    Das Hackfleisch nun peut-a-peut im Olivenöl anbraten. Wenn alles schön gebräunt ist, das Gemüse wieder hinzugeben und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Mit dem 1/4 Liter Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Als nächstes die Pizzatomaten, das Tomatenmark, die Lorbeerblätter, die Milch und die Gemüsebrühe hinzufügen, sodann offen ca. 1 Stunde auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Nach der Stunde offenen Köchelns weitere 2-4 Stunden bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. In der Zwischenzeit kann man gut und gerne irgendwas anderes machen; einfach köcheln lassen – je länger, desto besser. Etwa 15 Minuten, bevor man gedenkt zu speisen, die Bolognese mit Pfeffer, Salz, Thymian und Oregana nach Bedarf abschmecken. Eventuell noch etwas Rotwein nachgießen.

    Nudeln kochen, zusammen mit der Bolognese auf Tellern anrichten und sofort servieren.

    Bolognese, angerichtet

    Die Bolognese kann man im übrigen sehr gut portionsweise einfrieren und einfach bei Bedarf wieder auftauen.

    Quelle:
    Original-Rezept auf Chefkoch.de

*Meow*

Hi, alle miteinander. Als ich heute morgen meinen allmorgendliches Gestöber im Internet durchgeführt habe, erblickte ich eine Meldung bzgl. eines neuen supertollen inoffiziellen WM-Songs: ein Song zur Melodie von “Sattelite” von “Lena Meyer-Landrut”. Der Titel lautet Schland-o-Schland und wurde von einigen Studenten, die sich selbst “Uwu Lena” nennen, in Szene gesetzt. Deutschland sei begeistert, hieß es. Der Musikverlag, der die Rechte an dem Song hält, indes nicht. Jedenfalls zählt das Video auf Youtube bis jetzt ~ 470.000 Klicks.

Der Verlag erwirkte zunächst eine einstweilige Verfügung, sodass das Video von Youtube entfernt werden musste. Jedoch seien die rechtlichen Ungeklärtheiten inzwischen geklärt. Alle hätten sich an einen Tisch gesetzt und gemerkt, dass die Nummer eine gute Sache sei.

Laut Stern.de bot Stefan Raab den Musikern sogar eine Zusammenarbeit an. Er fände es super und möchte, dass die Jungs einen Plattenvertrag bekämen. Bereits am Freitag werde eine neue Digitalversion des Songs veröffentlicht, in der kommenden Woche soll die CD auf dem Markt kommen.

Bis heute Nachmittag hatte ich das Video noch nicht zu Gesicht bekommen. Von den Twitter-Meldungen angetan, hab ich mir dann aber im Bus auch einmal das Video, das es natürlich mittlerweile wieder auf Youtube zu sehen gibt, angesehen. Ich muss sagen, der Song gefällt mir :) Ich könnte mir gut vorstellen, dass er tatsächlich zu soetwas wie einer nationalen WM-Hymne für Deutschland aufsteigen kann.

Nun möchte ich euch das Video nicht vorenthalten:

Quellen:
twitter.com
Stern.de

Buenos Dias!

Beim Surfen auf http://www.xda-developers.com bin ich letztens auf einen interessanten Artikel gestoßen. Einem HowTo von Paul White, wie man aus seinem schnöden anthrazit-farbenen Akkudeckel ein chromfarbenes Unikat zaubern kann. Zunächst war ich skeptisch, aber als ich mir die Bilder angesehen haben, unterlag meine Skepsis meinem Tatendrang. Also, ich: auf zum Baumarkt, die nötigen Utensilien kaufen.
Leider, leider hatte der von mir aufgesuchte Baumarkt weder das Schleifpapier in entsprechender Körnung noch Polierpaste, sodass ich alles im Internet (bei ebay) bestellen musste. Gestern erhielt ich mit der Post die Poliercreme, nachdem ich vergangenen Freitag bereits das Schleifpapier im Briefkasten vorgefunden hatte. Ich habe mich dann sogleich an die Arbeit gemacht und möchte meine Vorgehensweise hier im Blog festhalten.

Vorbereitungen:

Als nächstes brauchen wir folgende Gegenstände / Werkzeuge:
Utensilien

  1. Eine Rolle Küchenpapier oder etwas Stoff zum späteren Polieren,
  2. Sandpapier Körnung 400 (ggf. Nass-),
  3. Sandpapier der Körnung 800 (ggf. Nass-),
  4. Sandpapier der Körnung 1000 (ggf. Nass-),
  5. Sandpapier der Körnung 1200(ggf. Nass-) – und wer möchte, darüber hinaus noch feineres Sandpapier, um das Ergebnis noch spiegelnder zu gestalten,
  6. Polierpaste für Metall.

Schritt 1:

Zunächst ist der Akkudeckel vom Telefon abzunehmen. Wenn es euch nicht gleich gelingt, den Deckel abzunehmen, habt Geduld und lasst Vorsicht walten. Es ist nicht ganz einfach, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, geht es wie von selbst ;)
Nun muss die Farbe komplett vom Akkudeckel entfernt werden, bis nichts mehr davon übrig ist. Da die Oberfläche eine natürlich Textur aufweist, die längs dem Akkudeckel verläuft, sollte man mit dem gröbsten Sandpapier gerade dieser Textur mit dem Schleifen entgegenwirken. Im Original-HowTo empfahl der Autor hierfür Quadrate in der Größe 5 x 5 cm, die ich aber zu groß fand. Ich habe etwa 2 x 2-cm-Stücke verwendet. Nun so lange schleifen, bis das Sandpapier seine Körnung verloren hat und das nächste Stück nehmen. Es dauert eine ganze Weile, bis sämtliche Farbe entfernt ist. In diesem Arbeitsschritt ist es noch recht unerheblich, in welche Richtung geschmirgelt wird, jedoch empfiehlt sich stets ein einheitliches Vorgehen um tiefere Kratzer zu vermeiden.

Fast die ganze Farbe ist abgetragen:
Akkudeckel HD2

Schritt 2:

Nun geht es daran, die Kratzer nach und nach vom Metall zu entfernen. Als gute Vorgehensweise hat sich herausgestellt, jeweils sämtliche Kratzer, die in eine Richtung gehen, auszumerzen. Ich habe dafür mit dem grobsten Sandpapier zunächst nur von links nach rechts gearbeitet, um die vertikalen Kratzer zu eliminieren.

Es ist wichtig, wirklich alle Kratzer zu entfernen. Bleiben jetzt Kratzer auf dem Deckel, werden sie am Ende auf jedenfall auch sichtbar sein. Je sauberer in jedem Arbeitsschritt gearbeitet wird, desto besser ist letztlich das Ergebnis. Zum Schleifen habe ich Nassschleifpapier verwendet; das hat die ganze Sache etwas einfacher gemacht: einfach ein paar Tropfen Wasser auf das Cover und loslegen.

Hier ist sämtliche Farbe entfernt und mit grobem Papier ein eine Richtung geschliffen:
Akkudeckel HD2 farblos

Schritt 3:

In den nächsten Arbeitsschritten ist mit dem jeweils feineren Schleifpapier (bei mir 800er Körnung) das Prozedere zu wiederholen. Da ich im vorangegangenen Schritt von links nach rechts geschliffen habe, musste ich jetzt mit dem 800er Sandpapier von oben nach unten schleifen. Wieder solange, bis keinerlei Kratzer mehr zu sehen waren. Hierbei waren insbesondere die Kanten oben und unten ziemlich mühselig. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt! Nach dem Bearbeiten von oben nach unten erfolgt anschließend das Bearbeiten mit 1000er Papier wieder von links nach rechts und so weiter und so fort, je nachdem bis zu welcher Körnung ihr Sandpapier habt ;)

Akkudeckel HD2 1000er Grit

Nach dem Schleifen mit 1200er Papier:

Schritt 4:

Nachdem ihr alle Kratzer entfernt habt, geht es an den letzten Schritt: das Polieren mit der Metallpolitur eurer Wahl (ich hab Unipol verwendet und das hat ganz gut funktioniert). Einfach ein bissche Paste auftragen und dann mit einem weichen Tuch polieren. Anfangs wird das Tuch ziemlich schwarz sein, weil es während des Polierens aufgrund der Paste eine feine Schicht Metall abträgt.

Akkudeckel mit etwas Polierpaste

Akkudeckel mit verteilter Polierpaste

Jetzt solange weiterpolieren, bis die Oberfläche spiegelglatt und glänzend ist!

Nachbereitung

Wenn alles zu eurer Zufriedenheit ist, säubert eure Hände und die Oberfläche des Akkudeckels mit etwas Wasser und Seife, damit nicht sofort wieder Fingerabdrücke auf den Deckel gelangen.

Et voilá, euer HD2-Unikat ist fertig! :)

Quelle:
Paul White’s Blog

Доброе утро!

Ich bin ja stolzer Besitzer zweier Monitore. In letzter Zeit benutze ich aus Studiengründen wieder vermehrt Windows in der Version 7 und mir ist dabei folgendes aufgefallen:

Schalte ich das Windows Media Center beim TV-Gucken in den Vollbildmodus, wird der Mauszeiger im Media-Center-Bildschirm gefangen und es ist nicht möglich, komplikationslos die Maus zwischen den beiden Monitoren zu bewegen.
Dies hat mich dazu bewogen, einmal auf die Suche nach einer Lösung im Internet zu gehen.

In den meisten Foren oder Blogs wurde geraten, entweder die Windows-Taste oder aber alt+tab zu benutzen, um die Maus wieder frei zu bekommen. Dies verursacht aber unschöne Nebeneffekte, wie zum einen das Aufgleiten des Startmenüs oder aber, was noch mehr störte, die Unterbrechung von Ton und Bild für einen kurzen Augenblick. Also blieb mir nichts anderes übrig, als weiterzusuchen – und meine Geduld wurde belohnt. Ich bin auf ein kleines Programm gestoßen, das das Media Center dazu animiert, auch im Vollbildmodus meine Maus freizugeben. Das Programm nennt sich “The Maxfire” und kann hier heruntergeladen werden. Auf die richtige Version für euer Betriebssystem achten – nur die Beta-Version funktioniert bei mir in Verbindung mit Windows 7 ohne Probleme.

Das Programm ist fortan über den Systemtray bedienbar:

Maxifier-Menue

Von nun an ist es möglich, Media Center im Vollbildmodus oder maximiert auf einem der beiden Monitore laufen zu lassen, das Media Center in die taskbar zu minimieren oder auf den zweiten Monitor zu verschieben. Das Programm kann auch angewiesen werden, das Media Center gleich auf dem bevorzugten Monitor zu starten.

The Maxifier Einstellungen

Darüber hinaus ist es möglich, die Größe des Media-Center-Fensters vorab zu bestimmen oder Hotkeys festzulegen.

Damit “The Maxifier” ordnungsgemäß funktioniert, ist das Media Center fortan über einen der Einträge im Maxifier-Menü zu starten und nicht mehr über das Media-Center-Icon.

Quellen:
http://www.instantfundas.com
http://www.mods.com.au/Maxifier/

Hallo ihr,

unter Debian hab ich bis gestern noch folgendes Problem mit der Bash-Completion gehabt:

Habe ich z.B. das Verzeichnis /home/eggdrop aufrufen wollen und gab in /home/

cd egg --> tabulator

ein, erhielt ich

cd egg-sh: <( compgen -d -- 'egg' ): Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich bzgl. dieses Problems fündig geworden:

Dem User wurde als Standard-Shell beim Anlegen /bin/sh zugeteilt, bash-completion erwartet wohl jedoch /bin/bash.
Um das Problem temporär zu lösen, muss man einfach als betreffender User

bash

in der Konsole eingeben.

Für eine dauerhafte Lösung ist die Datei /etc/passwd als root zu editieren:

$ su
# vi /etc/passwd

Nach dem entsprechenden User suchen und am Ende der Zeile /bin/sh zu /bin/bash ändern.

Bei mir sähe das ganze wie folgt aus:
Vorher:

eggdrop:x:2002:2002::/home/eggdrop/:/bin/sh

Nachher:

eggdrop:x:2002:2002::/home/eggdrop/:/bin/bash

Um auch zukünftig angelegten Usern gleich /bin/bash zuzuweisen, ist mit root-Rechten die Datei /etc/default/useradd zu bearbeiten:

$ su
# vi /etc/default/useradd

Hier die Zeile

SHELL=/bin/sh

in

SHELL=/bin/bash

ändern und schon klappts auch beim nächsten anzulegenden User.

Morgen!

Da ich öfter mal hunderte von Dateien nach einem bestimmten Textstrings durchsuchen muss, stand ich öfter vor der Frage, wie man das am besten in der Konsole gestalten könnte. mit cat | grep kann man zwar die Dateien durchsuchen und Ergebnisse darstellen lassen. Jedoch funktioniert das ganze nicht, wenn das Verzeichnis Unterordner hat. Auch werden zwar die Ergebnisse angezeigt, aber nicht, in welchen Dateien genau der String vorhanden ist. Folgender Befehl schafft da Abhilfe:

grep -r "STRING" *

Eigentlich ganz einfach, oder?

Hm,
ich hab vor ein paar Jahren mal ein Gedicht geschrieben und das grad in den unendlichen Weiten meines Computers wiedergefunden. Damals hat mir das Gedicht ziemlich viel bedeutet. Bevor es verloren geht, werd ich es wohl mal dem Internet preisgeben, oder? Was würde sich dafür besser eignen, als mein eigener Blog??! ;)

Gefühlte Kälte – Wenn DU gehen musst …

Ich weiß nicht mehr weiter – wo soll ich hin?
Ich werde dich verlieren.
Denn es hat keinen Sinn.

Du sagst, es sei nichts
Doch ich fühl’ mich allein
Es war einmal anders
Jetzt ist alles Schein.

Du siehst mich an
Ich weiß Bescheid
Es geht mit uns zu Ende
Es wird alles Leid.

Nach Außen verstehst Du
Es wirken zu lassen
Im Innern – das seh’ ich
Wird alles verblassen

Auch wenn du es leugnest
Die Zeit ist bald reif
Wir hatten es schön
– alleine …
– zu zweit.

Dass du mich nicht liebst
War vorher zu sehen
Für Dich – nur ein Spiel
Für mich – ein Vergehen.

Alle sagten,
“Das geht bestimmt nicht gut…”
Wie es scheint
Hatten sie recht
Und Dich verließ der Mut.

Jetzt merkst Du
Wie schwierig es ist
Ziehst dich zurück, lässt mich allein.

Auch wenn ich Dich vermiss’ – es soll wohl so sein.

“Wenn du gehen musst,
musst du wohl geh’n”.

… bald ist es soweit
Ich kann es schon sehen.

Und wenn du auch sagst:

“Ich mag dich sehr…

Hat das keinen Bestand,
Denn wir gehen
NICHT mehr
Hand-In-Hand

…. In unserer Welt voller

— GEFÜHLTER KÄLTE –

(c) R. G.
Sonntag, 17. Oktober 2004.

Ich habe hier noch aus Windows-Zeiten eine RF Fernbedienung mit USB-Empfänger rumliegen, die RF MCE Remote Control, Model OR23E von X10. Ich habe mir die Frage gestellt, ob es eventuell möglich ist, diese Fernbedienung auch unter Linux zu nutzen. Wichtig waren mir die Funktionen Lauter/Leiser, Stop, Play und Pause und vor allem die Bedienung von VLC, wobei ich bei VLC auch in den Vollbildmodus wechseln wollte und das Seitenverhältnis ändern können wollte. Vorweg: das ist mir glücklicherweise gelungen! :)
Darüber hinaus ist es möglich, den Computer mit der Fernbedienung runterfahren oder neu starten zu lassen.
Also, was wird benötigt?
Zunächst einmal die o. g. Fernbedienung.

Model der Fernbedienung in Erfahrung bringen

Ob es sich insoweit um die gleiche handelt, bringt man wie folgt in Erfahrung:

ronny@ubuntu:~$ lsusb
Bus 002 Device 002: ID 0bc7:0006 X10 Wireless Technology, Inc. Wireless Transceiver (ACPI-compliant)

Meine Fernbedigung hat also die ID 0bc7:0006 und die folgenden Ausführungen beziehen sich somit nur auf dieses Model.

Benötigte Pakete

Benötigt werden die Pakete lirc, lirc-x und xmacro:

$ sudo apt-get install lirc lirc-x xmacro

Im darauffolgenden Dialog wählt man ATI/NVidia/X10 RF Remote (userspace) aus und bestätigt mit Ok.

Anschließend wird “None” ausgewählt und ebenfalls mit Ok bestätigt.

Sollte euch ein Fehler unterlaufen sein: Keine Panik! Mit

$ sudo dpkg-reconfigure lirc

kann alles neu konfiguriert werden.

Sofern man den RF-USB-Empfänger bereits angeschlossen hatte, muss das dabei geladene Kernelmodul wieder entladen werden, damit es nicht zu Diskrepanzen zwischen diesem und lirc kommt, und danach lirc neugestartet werden:

$ sudo rmmod ati_remote
$ sudo /etc/init.d/lirc restart

Findet man in älteren Anleitungen noch den Hinweis, man müsse das sooeben entladene Modul in /etc/modprobe.d/blacklist eintragen, so erübrigt sich das ganze nunmehr, weil lirc selbst das Modul unter /etc/modprobe.d/blacklist-lirc blacklistet und es somit nicht mehr geladen wird.

Tasten der Fernbedienung konfigurieren

Als nächstes müssen die Tasten der Fernbedienung konfiguriert werden. Ich habe für dieses Fernbedieungsmodel vergeblich diverse Konfigurationsdateien ausprobiert. Einige Tasten wurden erkannt, viele aber auch nicht, sodass ich eine eigene Konfigurationsdatei erstellen musste. Dies geschieht wie folgt:

$ sudo /etc/init.d/lirc stop
$ sudo irrecord -H atilibusb ~/lircd.conf

gegebenenfalls muss noch das Kernelmodul von lirc händisch entladen werden:

$ sudo rmmod lirc_atiusb

Danach werdet ihr aufgefordert, zunächst irgendeine Taste gedrückt zu halten, was ihr dann natürlich auch tut. Im nächsten Schritt werden die einzelnen Tasten zugewiesen. Zu beachten ist, dass die Tastenbenennung in dieser Konfigurationi nicht frei erfolgen kann. Für die rote Taste auf der Fernbedienung ist es z.B. nicht möglich, sie “Rote_Taste” zu nennen.
Stattdessen gibt es einige Vorgaben für die Benennung der Tasten, die mit folgendem Befehl, evtl. in einem weiteren Terminal, aufgerufen werden können:

$ irrecord --list-namespace

So hat in meinem Beispiel zwingend als Benennung für die rote Taste KEY_RED zu erfolgen. Für die blaue entsprechend KEY_BLUE, für Play KEY_PLAY etc.
Solltet ihr eigene Bezeichnungen vornehmen wollen, so muss der Befehl irrecord mit dem Parameter –disable-namespace aufgerufen werden:

$ sudo irrecord -H atilibusb --disable-namespace ~/lircd.conf

Nachdem alle Tasten benannt sind, ist die soeben generierte lircd.conf in das richtige Verzeichnis zu kopieren, damit sie von lirc gefunden und auch benutzt wird:

$ sudo mv /etc/lirc/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf.original
$ sudo cp ~/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf
$ sudo /etc/init.d/lirc start

Wer nunmehr die gleiche Fernbedienung hat wie ich, der könnte theoretisch die von mir bereits erzeugte lircd.conf benutzen können.
Datei einfach in einen beliebigen Ordner herunterladen und danach an die richtige Stelle kopieren:

$ sudo mv /etc/lirc/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf.original
$ sudo cp /pfad/zur/heruntergeladenen/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf
$ sudo /etc/init.d/lirc restart

Wer nicht meine lircd.conf benutzt, muss darauf achten, dass der Fernbedieungsname in der lircd.conf auch in den weiter unten aufgeführten Dateien wieder auftaucht (bei mir x10_or23e).

Ob die Fernbedienung nun Ordnungsgemäß funktioniert könnt ihr mit dem Befehl irw überprüfen.

ronny@ubuntu:~$ irw
00000014d7020000 03 KEY_POWER x10_or23e
00000014d7020000 04 KEY_POWER x10_or23e
0000001487b20000 03 KEY_RED x10_or23e
0000001487b20000 04 KEY_RED x10_or23e
0000001409340000 03 KEY_YELLOW x10_or23e
0000001409340000 04 KEY_YELLOW x10_or23e
0000001488b30000 03 KEY_GREEN x10_or23e
0000001488b30000 04 KEY_GREEN x10_or23e

Jeder Tastendruck sollte dabei eine entsprechende Ausgabe zur Folge haben.

Programme für Lirc konfigurieren

Lirc ist nun imstande, die Signale der Fernbedienung zu empfangen, weiß diese aber noch nicht zu interpretieren. Es ist nun also geboten, den Tastendrücken auch entsprechende Aktionen zuzuweisen. Diese Zuweisungen erfolgen in der Datei ~/.lircrc.
Im folgenden findet ihr meine Konfigurationen, mit der die Medientasten, vlc und das Herunterfahren des Rechners per Fernbedienung gesteuert werden können. Nähere Informationen zur Tastenbelegung und zur Verwendung von Lirc kann man z.B. im Ubuntu-Wiki finden, wobei einige Einträge offensichtlich nicht mehr ganz up-to-date sind.
Es sind folgende Dateien zu erstellen:

~/.lircrc
~/.lirc/mediakeys
~/.lirc/vlc
~/.lirc/gnome-session-save

Wobei deren Inhalte wie folgt aussehen:

a) ~/.lircrc

#All application specific lircrc files are within ~/.lirc
include ~/.lirc/mediakeys
include ~/.lirc/vlc
### Session
begin
        prog = irexec
        button = KEY_POWER
        config = gnome-session-save --shutdown-dialog --gui
        mode = gnome-session-save
end
include ~/.lirc/gnome-session-save

b) .lirc/mediakeys

### MediaKeys
begin
        prog = irexec
        button = KEY_MEDIA
        repeat = 1
        delay = 5
        config = echo KeyStrPress XF86AudioMedia KeyStrRelease XF86AudioMedia | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_VOLUMEUP
        repeat = 1
        delay = 5
        config = echo KeyStrPress XF86AudioRaiseVolume KeyStrRelease XF86AudioRaiseVolume | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_VOLUMEDOWN
        repeat = 1
        delay = 5
        config = echo KeyStrPress XF86AudioLowerVolume KeyStrRelease XF86AudioLowerVolume | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_MUTE
        repeat = 0
        config = echo KeyStrPress XF86AudioMute KeyStrRelease XF86AudioMute | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_PLAY
        config = echo KeyStrPress XF86AudioPlay KeyStrRelease XF86AudioPlay | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_PAUSE
        config = echo KeyStrPress XF86AudioPause KeyStrRelease XF86AudioPause | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_NEXT
        config = echo KeyStrPress XF86AudioNext KeyStrRelease XF86AudioNext | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
        prog = irexec
        button = KEY_PREVIOUS
        config = echo KeyStrPress XF86AudioPrev KeyStrRelease XF86AudioPrev | xmacroplay $DISPLAY
end
begin
end

c) ~/.lirc/gnome-session-save

begin gnome-session-save
        begin
                prog = irxevent
                button = KEY_UP
                config = Key Up CurrentWindow
        end
        begin
                prog = irxevent
                button = KEY_DOWN
                config = Key Down CurrentWindow
        end
        begin
                prog = irxevent
                button = KEY_OK
                config = Key Return CurrentWindow
        end
end gnome-session-save

d) ~/.lirc/vlc

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_UP
    config = key-nav-up
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_LEFT
    config = key-nav-left
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_OK
    config = key-nav-activate
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_RIGHT
    config = key-nav-right
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_DVD
    config = key-disc-menu
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_VOLUMEUP
    config = key-vol-up
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_CHANNELUP
    config = key-next
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_VOLUMEDOWN
    config = key-vol-down
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_MUTE
    config = key-vol-mute
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_CHANNELDOWN
    config = key-prev
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_REWIND
    config = key-slower
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_PLAYPAUSE
    config = key-play-pause
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_FORWARD
    config = key-faster
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_STOP
    config = key-quit
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_PAUSE
    config = key-play-pause
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_ENTER
    config = key-nav-activate
    repeat = 0
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_RED
    config = key-toggle-fullscreen
    repeat = 32
    delay = 0
end

begin
    remote = x10_or23e
    prog = vlc
    button = KEY_YELLOW
    config = key-aspect-ratio
    repeat = 32
    delay = 0
end

Wer möchte, kann die drei Dateien auch einfach von hier runterladen und diese benutzen.

Zum Testen der Konfiguration, nach dem Neustart von lirc, kann man

$ irexec

und

$ irxevent

eingeben und sehen, ob die jeweiligen Tasten erkannt werden.

Sollte alles zur vollen Zufriedenheit erkannt worden sein, sind die Daemons wie folgt zu starten:

$ irexec -d
$ irxevent -d

Autostart

Um die Programme bei jedem Gnome-Start zu starten, sind die Daemons noch zu den Autostartprogrammen unter System — Einstellungen — Startprogramme einzutragen.

Damit sollten nun VLC, die Medientasten und das Herunterfahren/Neustarten des Computers funktionieren.

#EOF.

Quellen:
http://linuxundich.de

http://wiki.ubuntuusers.de

In den vergangenen zwei Tagen hab ich mal ein bisschen am Design von brainknows.de gefeilt.
Die Veränderungen sollten unschwer erkennbar sein. Neben einem neuen Theme gibts jetzt unten eine Leiste mit weiteren Funktionen. Unter anderem gibts einen Button “Games”, über den ihr – naja was wohl? – ein paar nette Spiele spielen könnt. Ferner besteht jetzt die Möglichkeit, die komplette Seite mit nur zwei Klicks in div. Sprachen übersetzen lassen könnt.   ;)

Darüber hinaus habe ich heute das längst überfällige WP-Update vorgenommen, sodass jetzt alles wieder auf dem neuesten Stand ist.

Sollten irgendwelche Fehler auftreten, möge man mir bitte Bescheid geben.

LG, brain.

Seit heute gibt es einen neuen Webchat auf Triagony.NET.
Neben dem neuen WebClient lightIRC in der aktuellen Version, der auf Flash basiert, ist auch weiterhin der AJAX-Client Mibbit nutzbar.

Darüber hinaus habe ich mich einmal daran gesetzt und einen bzw. zwei iFrame-Generatoren zu erstellen, mit denen sowohl der Code für einen Mibbit-iFrame als auch für einen lightIRC-iFrame generiert werden kann, der dann einfach auf eurer WebSeite eingearbeitet werden kann.

Leseneswert hierzu ist auch das TriaWiki/WebChat.

LG, brain.