Hallöle,

reißerischer Titel, ich weiß! Neben Coq-au-Vin und Grünem Hühnchen-Curry gibts nun ein Bolognese-Rezept von mir, das ich im Internet gefunden hab und das ich in etwas abgewandelter Form hier präsentieren möchte. Zum Titel: ich mein das ganz ernst! Diese Bolognese ist der Hammer!

Vorweg eine Warnung: sie ist nicht in mal eben einer Stunde gekocht sondern eher etwas für einen Tag, an dem man sonst nichts weiter vorhat. Aber der Aufwand lohnt sich!

Folgende Zutaten werden für 4 Personen benötigt:

  • 500 g Hackfleisch (vom Rind oder gemischt)
  • 3 Dosen Pizzatomaten
  • 50 g gewürfelter Schinken
  • ½ Tube Tomatenmark
  • ¼ Liter trockener Rotwein
  • ¼ Liter Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 3 – 4 mittelgroße Möhren
  • 1 – 2 Zwiebeln
  • 10 EL Milch
  • 3 Zehen Knoblauch
  • etwas Pfeffer
  • etwas (Meer-)Salz
  • Thymian, getrocknet / gerebelt
  • Oregano, getrocknet
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Nudeln nach Belieben


  • Zubereitung:
    Zunächst Sellerie, Möhren, Zwiebeln und putzen und fein würfeln. Knoblach von der Haut entfernen und ebenfalls klein würfeln.

    Schinkenwürfel zusammen mit Sellerie, Zwiebeln und Möhren im Olivenöl leicht bräunen; Knoblauch hinzugeben und kurz mitbräunen. Nun das Gemüse herausnehmen und zur Seite stellen.

    Das Hackfleisch nun peut-a-peut im Olivenöl anbraten. Wenn alles schön gebräunt ist, das Gemüse wieder hinzugeben und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Mit dem 1/4 Liter Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Als nächstes die Pizzatomaten, das Tomatenmark, die Lorbeerblätter, die Milch und die Gemüsebrühe hinzufügen, sodann offen ca. 1 Stunde auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Nach der Stunde offenen Köchelns weitere 2-4 Stunden bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. In der Zwischenzeit kann man gut und gerne irgendwas anderes machen; einfach köcheln lassen – je länger, desto besser. Etwa 15 Minuten, bevor man gedenkt zu speisen, die Bolognese mit Pfeffer, Salz, Thymian und Oregana nach Bedarf abschmecken. Eventuell noch etwas Rotwein nachgießen.

    Nudeln kochen, zusammen mit der Bolognese auf Tellern anrichten und sofort servieren.

    Bolognese, angerichtet

    Die Bolognese kann man im übrigen sehr gut portionsweise einfrieren und einfach bei Bedarf wieder auftauen.

    Quelle:
    Original-Rezept auf Chefkoch.de