Schneller Post:

Ich hab festgestellt, dass meine USB-Anschlüsse in der VirtualBox unter Karmic Koala trotz Eintrags in /etc/fstab und installierten Gasterweiterungen nicht mehr ansprechbar sind (sie werden zwar angezeigt aber sie sind ausgegraut und somit nicht auswählbar).

Abhilfe schafft übergangsweise das Starten in der Konsole mit

user@localhost:~$ VBOX_USB=USBFS VirtualBox

Wer eine dauerhafte Lösung für das Problem kennt, könnte mir ja freundlicherweise Bescheid geben ;)


// Edit 13.11.2009:

Folgendes habe ich heute festgestellt, keine Ahnung, ob das nur bei mir so ist oder auch bei anderen:
Aufgrund der Kommentare zu diesem Artikel habe ich mal ein wenig mit den Einträgen in der /etc/fstab rumgespielt. Wenn ich in der /etc/fstab die GruppenID der vboxusers stehen hab, funktioniert der oben genannte Tipp nicht mehr.

Stattdessen funktioniert der Tipp, wenn als devgid=XXX die GruppenID der Gruppe “plugdev” eingetragen ist und der eigene Benutzer Mitglied dieser Gruppe ist.

Schritte zum Hinzufügen des Benutzers in die Gruppe Plugdev und auslesen der GruppenID:

a) user@localhost:~$ sudo usermod -aG plugdev <benutzername>

b) user@localhost:~$ sudo cat /etc/group |grep plugdev

Die Ausgabe sollte etwa so aussehen: plugdev:x:46:<benutzername>

Bei mir steht als GruppenID dort “46“.

Diese ID Trage ich dann in die /etc/fstab ein:

c) user@localhost:~$ sudo vi /etc/fstab

#Make USB Work in Sun VirtualBox in Ubuntu Karmic Koala
none /proc/bus/usb usbfs devgid=
46,devmode=664 0 0

Dann funktioniert der oben genannte Tipp.

14 Antworten zu “Ubuntu Karmic Koala, VirtualBox und USB”
  1. Stefan sagt:

    Genial, danke für den Tip!! ;)

    Hab stundenlang herumprobiert bevor ich deinen Beitrag gefunden hab… Wenn ich was über eine dauerhafte Lösung rausfinde meld ich mich.

  2. brain sagt:

    Ja kein Problem! :)
    Hatte mich auch einige Zeit gekostet, bis ich was gefunden hab.

    LG, brain

  3. Volker sagt:

    Der Tipp funktioniert bei mir nicht, genau so wenig wie alle anderen Tipps (Einträge in fstab, etc.)

  4. Volker sagt:

    Der Tipp funktioniert nur in Kombination mit den anderen Lösungen (Eintrag in die fstab). Folgendes habe ich dort notiert:

    /dev/bus/usb /proc/bus/usb usbfs devgid=XXX,devmode=664 0 0

    Wobei XXX für die GruppenID der Gruppe vboxusers steht. Die ID bekommt man über

    cat /etc/group

    heraus.

  5. brain sagt:

    Hi Volker,
    vielen Dank für den Hinweis / Tipp. Bei mir steht ein ähnlicher Eintrag in /etc/fstab.
    Freut mich, dass es jetzt wenigstens wieder bei dir funktioniert.

  6. [...] Vorschläge z.B. VirtualBox mit “VBOX_USB=USBFS VirtualBox” zu starten, wie z.B. hier beschrieben funktionierten bei mir [...]

  7. GorAran sagt:

    http://maltekueppers.de/wp/?p=1439

    das hat bei mir das Problem sehr einfach gelöst

  8. GorAran sagt:

    Zitat : aus http://maltekueppers.de/wp/?p=1439

    Zuerst den eigenen Benutzer zur Gruppe “vboxusers” hinzufügen, dies kann über die “Benutzer und Gruppen”-GUI unter System –> Systemverwaltung geschehen. Um Zugriff auf die USB Geräte zu aktivieren, muss zuerst wieder die Gruppen ID der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Die geschieht per cat /etc/group|grep vboxusers , was in meinem Fall die Ausgabe vboxusers:x:121:nox liefert. Die Zahl, hier 121 ist die Gruppen ID. Nun öffen wir die Datei /etc/fstab mit Root Rechten in einem Editor (z.B. per sudo gedit /etc/fstab ) und fügen am Ende folgende Zeilen ein:

    #virtualbox USB fix
    none /proc/bus/usb usbfs devgid=121,devmode=664 0 0

    Wichtig hierbei ist, das hinter devgid die korrekte Gruppen ID eingetragen wird! Dann die Datei speichern und den Rechner neu booten, danach sollten sämtliche USB Geräte mit Virtualbox benutzt werden können. Refernzsystem ist hier Ubuntu Karmic Koala AMD64 Kernel 2.6.31-14-generic mit Virtual Box 3.0.10-54097 Ubuntu Karmic amd64.

  9. brain sagt:

    Hallo GorAran,
    leider klappt das bei mir so nicht.

    Einen für mich entsprechenden Eintrag hatte ich bereits in der /etc/fstab stehen.
    Bei mir ist es, um den Zugriff auf die USB-Ports zu haben, zwingend erforderlich, Virtualbox mit “VBOX_USB=USBFS VirtualBox” zu starten. Leider.

    Wie Volker aber schon hier angemerkt hatte, funktioniert dieser Trick allerdings nur, wenn ein entsprechender Eintrag bereits in der /etc/fstab zu finden ist.

    Trotzdem vielen Dank für deinen Hinweis.

    LG

  10. SeBr sagt:

    Endlich klappts bei mir auch!

    Ich habe zusätzlich noch eine Datei mit Namen “virtualbox.sh” (kann natürlich auch anders heißen) in “/etc/profile.d” angelegt, die nur die Zeile “export VBOX_USB=USBFS” enthält. Nachdem man sich neu angemeldet oder neu gebootet hat kann man dann Virtualbox wie gewohnt, d.h. ohne spezielle Kommandozeile starten.

  11. brain sagt:

    Oh, danke für den Tipp. Werd ich nachher gleich mal ausprobieren.

  12. Hklingle sagt:

    Danke Brain für den Tipp, alles andere hat bei mir nicht funktioniert, jetzt klappts

  13. Hklingle sagt:

    Danke SeBr für den Tipp, alles andere hat bei mir nicht funktioniert, jetzt klappts

  14. Juliane sagt:

    Hallo GorAran,

    Danke für die Anleitung, hat super geklappt! (Ubuntu Karmic Koala AMD64 Kernel 2.6.31-17-generic mit Virtual Box 3.1.2 r56127)

  15.  
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