Archiv für August 2009
Geschrieben von brain in Allgemein, Gentoo, Gnome, Linux, Tools, Web 2.0, Windows, tags: GDM, Gentoo, Gnome, Portage
Oh Schreck, was hatte ich mir nur dabei gedacht? Eigentlich war es ja vorhersehbar…
Wenn man schonmal versucht, unter Windows mit einem speziell dafür gedachten Programm die Partitionsgrößen zu ändern (auch die EXT2/EXT3-Partitionen), kann das ja nur nach hinten losgehen. So ist es dann auch bei mir geschehen. Nichts ging mehr, alles war weg. Nach vergeblichen Versuchen, Grub neu zu installieren und dergleichen, hab ich aufgegeben. Ich habe mich dann von meinem Ubuntu verabschiedet und bin wieder bei Gentoo gelandet.
Zu meinem Erstaunen musste ich dann ersteinmal feststellen, dass die Gentoo-Minimal-CD auf dem Stand von Mitte 2008 ist und daher alles andere als aktuell. Aber, das hat mich nicht abgeschreckt. Leider stand ich als genkernel-Nutzer nun vor dem ersten Problem: der 2.6.30er-Kernel hat nicht mehr wirklich mit der Config der Gentoo-CD zusammengepasst.
Das Resultat nach der Installation des Grundsystems war, dass meine Cherry Cymotion Master Linux nicht mehr funktioniert hat und ich auf eine andere Tastatur für jegliche Eingaben ausweichen musste. Darüber hinaus hatte ich es partout nicht hinbekommen, mein X zum laufen zu bringen…
Da mir dies höchstes Unbehagen bereitete, begab ich mich auf die Suche nach einer funktionsfähigen KernelConfig und bin bei der Config von Sabayon gelandet (da ich in der Vergangenheit bereits selbst Sabayon genutzt hatte, wusste ich, dass im Forum immer die aktuelle Config bereitgestellt wird). Zunächst bin ich in diesem Thread auf einen toten Link gestoßen. Juhu. -.-
Aber zum Glück bin ich dann beim durchhangeln durch den Tree doch noch auf diese Config gestoßen, die Grundlage meiner jetztigen Gentoo-Installation geworden ist.
Nach einem erneuten Durchlauf von Genkernel wurde dann auch meine Tastatur richtig erkannt und ich konnte sie sogar benutzen
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Ich habe mich wirklich Tage damit gequält, herauszufinden, wie ich das Tastatur-Layout im Gnome-Anmeldemanager GDM auf deutsch umstellen kann. Ich habe dann im Netz ein kleines HowTo gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte:
Zunächst als root einloggen und folgende Befehle ausführen:
cp /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/10-keymap.fdi /etc/hal/fdi/policy/10-keymap.fdi
Danach in der Datei /etc/hal/fdi/policy/10-keymap.fdi den Eintrag “us” auf “de”
umstellen; nach der Änderung sollte der entsprechende Teil so aussehen:
<merge key="input.xkb.layout" type="string">de</merge>
Und siehe da, welch Wunder: GDM erkennt mein deutsches Tastaturlayout!! =)
Ich hoffe, ihr habt schnell auf meine Seite gefunden und sie hat euch weitergeholfen.
Ich persönlich habe ne ganze weile suchen müssen…
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Wie ich bereits in meinem Artikel über Dropbox angedeutet hatte, wollte ich mich auch mit der Sicherheit von Dropbox befassen.
Vorweg: Ich nutze Dropbox jetzt seit etwa drei Monaten und noch immer bin ich hellauf begeistert! In der Zwischenzeit gab es eine Änderung dergestalt, dass die Verfügbarkeit der UNDO-Funktion bei Dropbox auf 30 Tage heruntergesetzt wurde (vorher war es unbegrenzt möglich, Dateien wieder herzustellen). Aber zumindest mich stört das nicht weiter.
Nun zum Thema “Sicherheit”. Hierbei möchte ich zunächst auf den Artikel “Dropbox-Sicherheit ist Benutzersache” hinweisen, der sehr schön sicherheitsrelevante Aspekte von Dropbox erläutert. Auch die Kommentare sind interessant.
Wer nun unsicher ist, ob seine Daten bei Dropbox sicher sind oder nicht, kann im Dropbox-Ordner einen verschlüsselten Container mit TrueCrypt erstellen. Wie das geht, habe ich hier bereits beschrieben. Der Part mit dem Traveller Mode entfällt natürlich… Obwohl auch hier das Mounten per Traveller Mode möglich wäre.
Ich selbst habe jetzt einen 500-MB-Container erstellt, den ich unproblematisch für meine sensiblen Daten verwenden kann – ohne, dass in absehbarer Zeit jemand Unbefugtes Zugriff auf diese Daten haben kann; nicht einmal ein Dropbox-Mitarbeiter.
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Geschrieben von brain in Allgemein, Linux, Tools, Ubuntu, Web 2.0, Windows, tags: Linux, Passwort, Portable, TrueCrypt, USB-Stick, Verschlüsselung, Windows
Vor einiger Zeit hatte ich meinen USB-Stick verloren. Oh, welch Graus: ich hatte es versäumt, die darauf enthaltenen Dateien zu verschlüsseln und mit einem Passwort zu versehen… darunter war unter anderem die Suite von Portable Apps mit eingerichtetem Thunderbird. Das heißt, wer auch immer in den Besitz meines USB-Sticks gelangt war, hätte Zugriff sowohl auf die darauf enthaltenen Dateien als auch auf sämtliche Email-Konten inklusive der Möglichkeit, meine Passwörter für selbige auszulesen… Horrorvorstellung! (Vorweg: ich habe den Stick mittlerweile wiedergefunden, sodass ich mir darum keine Sorgen mehr machen muss).
Dennoch hatte ich mir daraufhin einen neuen USB-Stick zugelegt (–> diesen stylischen kleinen).
Aber dieses mal wollte ich für einen etwaigen Verlust gewappnet sein und ich habe mich auf die Suche gemacht, wie ich meine darauf enthaltenen Daten komfortabel schützen könnte. Gelandet bin ich bei Truecrypt, das die Möglichkeit bietet, einen verschlüsselten Container zu erstellen, der sowohl recht leicht unter Windows als auch unter Linux gemountet werden kann; bei Verwendung des sog. Traveller Modes sogar, ohne dass Truecrypt selbst auf dem mountenden Computer installiert sein muss. Ich habe mich für einen Container entschieden und nicht für die gesamte USB-Stick-Partition, weil ich einen Teil des Sticks unverschlüsselt lassen wollte für PCs, bei denen ich keinen Administrator-Zugriff habe und bei denen ich das TrueCrypt-Volume dementsprechend nicht mounten könnte.
Im folgenden werde ich die von mir angewandten Schritte zur Erstellung eines solchen Containers auf dem USB-Stick erläutern.
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